Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen WirTel (Inhaber: Leo Krause, nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von IT-Dienstleistungen, Webentwicklung, IT-Support, digitaler Beratung sowie sonstiger damit verbundener Leistungen.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, soweit nicht ausdrücklich differenziert wird.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung oder einem gesondert vereinbarten Leistungsschein. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen und diese gesondert abzurechnen, sofern dies für den Kunden zumutbar ist.
§ 3 Beratungsleistungen – Haftungsbeschränkung
(1) Beratungen, Empfehlungen, Konzepte, Einschätzungen und sonstige Hinweise (nachfolgend „Beratungsleistungen“) werden vom Auftragnehmer nach bestem Wissen und Gewissen auf Basis des zum Zeitpunkt der Beratung verfügbaren Kenntnisstandes erbracht.
(2) Beratungsleistungen stellen ausdrücklich keine verbindlichen Zusicherungen, Garantien oder Erfolgsversprechen dar. Der Auftragnehmer schuldet eine fachkundige Beratung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen oder technischen Erfolg.
(3) Beratungsleistungen ersetzen nicht die Hinzuziehung zugelassener Fachleute in anderen Bereichen, etwa Rechtsanwälte, Steuerberater oder zertifizierte IT-Sicherheitsspezialisten, sofern deren Expertise für die konkrete Fragestellung erforderlich ist.
(4) Für Schäden, die aus der Umsetzung von Beratungsleistungen entstehen, haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und sonstige Vermögensschäden ausgeschlossen.
(5) Angaben zu technischen Möglichkeiten, Softwarefunktionen, rechtlichen Rahmenbedingungen oder Marktgegebenheiten erfolgen ohne Gewähr für deren Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität.
§ 4 Allgemeine Haftungsbeschränkung
(1) Die Haftung des Auftragnehmers ist – soweit gesetzlich zulässig – auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Auftragnehmer auch bei leichter Fahrlässigkeit, jedoch der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(2) Die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden, die keine Kardinalpflichten betreffen, ist ausgeschlossen.
(3) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei zwingend gesetzlicher Haftung (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz).
(4) Soweit die (private) Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
(5) Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden durch höhere Gewalt, Cyberangriffe Dritter, Serverausfälle, Netzwerkstörungen oder sonstige vom Auftragnehmer nicht beherrschbare Ereignisse.
(6) Schadensersatzansprüche verjähren, sofern gesetzlich zulässig, nach Ablauf von zwölf (12) Monaten ab Kenntnis des Schadens.
§ 5 IT-Support und technische Eingriffe
(1) Bei Eingriffen in bestehende IT-Infrastrukturen, Konfigurationen, Systeme oder Netzwerke trägt der Kunde die Verantwortung dafür, dass vor Beginn der Arbeiten eine aktuelle Datensicherung (Backup) vorhanden ist. Andernfalls muss dem Auftragnehmer das vorher mitgeteilt worden sein.
(2) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die durch mangelhafte oder fehlende Datensicherung des Kunden entstehen.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass alle notwendigen Zugänge, Genehmigungen und Lizenzen für die beauftragten Leistungen vorhanden sind. Kosten und Schäden durch fehlende Genehmigungen trägt der Kunde.
§ 6 Webentwicklung und digitale Leistungen
(1) Webseiten und digitale Inhalte werden nach den Vorgaben des Kunden erstellt. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Rechtmäßigkeit der bereitgestellten Inhalte, Texte, Bilder und Daten (z. B. Urheberrecht, Datenschutz, Wettbewerbsrecht).
(2) Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Abmahnungen, Bußgelder oder sonstige Schäden, die aus rechtswidrigen Inhalten des Kunden entstehen.
(3) Die rechtliche Konformität von Webseiten (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweise) liegt in der Verantwortung des Kunden. Entsprechende Hinweise des Auftragnehmers sind unverbindliche Empfehlungen ohne Rechtsberatungscharakter.
§ 7 Vergütung und Zahlung
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Auftragnehmer umsatzsteuerpflichtig ist.
(2) Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen sowie die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Forderungen auszusetzen.
§ 8 Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, Dritten gegenüber nicht offenzulegen und ausschließlich zur Erfüllung des Vertrages zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus fort.
§ 9 Änderungen der AGB
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit angemessener Vorankündigung zu ändern. Bei bestehenden Vertragsverhältnissen werden Änderungen wirksam, sofern der Kunde nicht innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Zuletzt aktualisiert
February 20, 2026 at 6:40:30 PM